Ministerin Ursula Heinen-Esser übereicht feierlich den Förderbescheid

Landesnetzwerk "Bildung für nachhaltige Entwicklung NRW" jetzt auch im Kreis Borken

09. April 2019

(c) Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland

Die Umweltbildungsarbeit im Kreis Borken kann mit einer weiteren Unterstützung und Landesförderung ausgebaut werden. Erstmalig ist einem Auswahlverfahren seitens des Landesumweltministeriums im Rahmen der vom Land geförderten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ein regionaler Stützpunkt im Kreis Borken für einen einjährigen Förderzeitraum ab April 2019 bedacht worden. Vorgesehen ist, diese Förderperioden jährlich fortzuschreiben.
In einem Landesnetzwerk NRW sollen außerschulische Lernorte der Umweltbildung, die sich mit BNE schwerpunktmäßig beschäftigen, regional aufgestellt und verbunden werden. Dieses BNE-Landesnetzwerk war im westlichen Münsterland bisher noch mit keinem Regionalzentrum vertreten. Diesen Lückenschluss kann jetzt die in Vreden-Zwillbrock beheimatete Stiftung „Natur und Landschaft Westmünsterland“ übernehmen, die sich seit mehr als einem Jahrzehnt (2004) privat und selbständig mit ihren Zielen rund um den Natur- und Artenschutz in der Region engagiert.

Im Rahmen einer zentralen Feierstunde am 09. April 2019 im Umweltministerium in Düsseldorf überreichte jetzt die Ministerin Ursula Heinen-Esser die Förderbescheide an insgesamt 23 Einrichtungen in NRW, die als BNE-Regionalzentren ausgezeichnet wurden. Frau Ministerin Heinen-Esser betonte: „Alle Einrichtungen der Umweltbildung sind für uns wichtige Partner bei der Vermittlung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit unserem Planeten. Als außerschulische Lernorte bereichern sie mit ihren Angeboten die Lern- und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Sie fördern ihre Entwicklung zu verantwortungsvoll handelnden Menschen. Die fortlaufende Unterstützung und Weiterentwicklung des BNE-Landesnetzwerks ist mir daher besonders wichtig.“
Für die Stiftung Natur und Landschaft Westmünsterland nahm deren Vorstandsmitglied Dr. Dietmar Ikemeyer an der Festveranstaltung teil. Er freute sich, dass der neue BNE-Stützpunkt die weitere Umweltbildungsarbeit im Kreis Borken erfolgreich unterstützen kann. „Dies wäre ohne die weitere direkte Unterstützung seitens des Kreises bei der Anteilsfinanzierung nicht möglich gewesen“, erklärte Dr. Ikemeyer. Der Kreis Borken ist zusammen mit dem Bildungswerk der Biologischen Station Zwillbrock Kooperationspartner der Stiftung bei der Arbeit des BNE-Regionalzentrums. Inhaltlich soll das BNE-Regionalzentrum ein wichtiger Partner für Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie für andere Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen im Kreis Borken sein.

Feierliche Übergabe des Förderbescheids

(c) Stefanie Horn, NUA